Weekendjobs tun oder nicht tun, diese Frage stellt sich so manch einer. Wie auch immer die persönliche Motivation zu dieser Art von Beschäftigung sein mag, letztendlich geht es immer um das liebe Geld.
Viele Studenten tun es, weil sie unter der Woche keine Zeit haben arbeiten zu gehen. Andere tun es, weil sie mit ihrem eigentlichen Job zu wenig verdienen. Neben den finanziellen Einkünften kann man gerade als Student erste wichtige berufliche Erfahrungen und Kontakte sammeln, die einem später zugute kommen könnten. Doch auch für einen bereits hauptberuflich Beschäftigten bietet der Wochenendjob zusätzliche Vorteile.
Man bleibt aktiv am Arbeitsmarkt und kann dadurch gegebenenfalls Einblicke in neue Branchen gewinnen. Das bedeutet Abwechslung und neue Motivation für den Hauptjob.
Der Weekendjob kann aber auch den Impuls zu einer beruflichen Neuorientierung liefern.
Doch um die Frage “Weekendjobs tun oder nicht tun” zu klären, darf man natürlich nicht nur die positiven Seiten sehen. In jedem Fall bedeutet es eine zusätzliche Belastung. Es bleibt kaum mehr Zeit zur Erholung. Nicht zu unterschätzen ist das soziale Umfeld, das dadurch in Mitleidenschaft gezogen wird, dient das Wochenende doch meist dazu, seine Kontakte zu pflegen oder etwas mit der Familie zu unternehmen. Ist die Belastung zu groß kann der Wochenendjob zu einer regelrechten Studiumbremse werden. Der Hauptberufler wiederum verrichtet seine eigentliche Arbeit nicht mehr mit dem notwendigen Engagement, weshalb die Arbeitgeber den Zweitjob bei ihren Angestellten auch eher nicht so gerne sehen.
Zusammenfassend kann man sagen: ist man belastbar, alleinstehend und erst am Beginn seiner beruflichen Karriere steht, ist die Frage “Weekendjobs tun oder nicht tun” eindeutig positiv zu beantworten.